Der Schutz und der Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen ist mir ein grosses Anliegen. Unsere Verantwortung gegenüber künftigen Generationen gebietet in der Energieproduktion und -nutzung nachhaltigere Lösungen.

Heute werden 78% des Gesamtenergiebedarfes der Schweiz importiert. Fast zwei Drittel des Verbrauchs stammt aus nicht erneuerbaren Quellen. Aus wirtschaftlichen (Verminderung Auslandabhängigkeit) aber auch aus ökologischen Gründen muss die Abhängigkeit vom Erdöl in den nächsten Jahren reduziert werden.

Die Energiestrategie 2050 ist ein erster wichtiger Schritt in die richtige Richtung und bietet auch wirtschaftliche Chancen durch ein hohes Innovationspotential. Eine CO2-arme Stromproduktion und ein hoher Selbstversorgungsgrad sind auch nach Fukushima ein wichtiges mittel- und langfristiges Ziel. Es ist daher wichtig, dass die Grosswasserkraft (inkl.Pumpspeicherwerke) mit den neuen erneuerbaren Energien auf die gleiche Stufe gestellt und entsprechend gefördert werden.

In der Energiepolitik muss die heutige Subventionspolitik schrittweise durch ein liberales, marktwirtschafliches Lenkungssystem abgelöst werden. Der Systemwechsel soll kostenneutral sein und muss für energieintensive Betriebe entsprechend Abfederungsmassnahmen vorsehen. Ebenso ist den Randregionen Rechnung zu tragen.

Die durch den CO2-Ausstoss mitverursachte globale Klimaerwärmung ist ein drängendes Problem. Unser Land trägt nur 0.2% zur weltweiten CO2-Emmission bei. Allerdings ist der CO2-Ausstoss pro Kopf in der Schweiz im Quervergleich relativ hoch. Aus meiner Sicht ist es daher wichtig, dass die Schweiz mindestens die internationalen Reduktionszielvorgaben erfüllt.

Damit die Schönheit und Vielfalt unseres Landes erhalten bleibt, muss der überbordenden Zersiedelung unserer Landschaft Einhalt geboten werden. Das neue Raumplanungsgesetz und die hängigen Initiativen bieten Gelegenheit die Kantone zu verpflichten, dem Auftrag des haushälterischen Umgangs mit dem Boden konsequent nachzukommen. Dies ist auch nötig, weil der Erhalt des Kulturlandes als wichtige Produktionsgrundlage in Zukunft an Bedeutung gewinnen wird.

Der Schutz von einzigartigen Landschaftsschönheiten darf nicht gelockert werden.