Die Qualität der Grundschule muss über eine verstärkte Leistungsorientierung weiter gesteigert werden. Zu diesem Zweck darf die Schule nicht ständig mit zusätzlichen Erziehungsaufgaben belastet werden. Die Verantwortung der Eltern ist zu stärken. Begabte sind zu fördern, Leistungsschwächere zu stützen.
Zum weltweit führenden System der schweizerischen Berufsbildung ist Sorge zu tragen. Anpassungen an internationale Bildungssysteme dürfen nicht zu Lasten des Bildungsniveaus und zu einer Verschulung der Berufsausbildung führen. Um die Jugendarbeitslosigkeit zu senken, sind die Übergänge von der Schule in die Lehre einerseits und vom Berufsabschluss in die Arbeitswelt weiter zu optimieren.
Die Abschlussquote auf der Sekundarstufe II muss gesteigert werden. Sie ist eines der wirkungsvollsten Instrumente gegen Jugendarbeitslosigkeit.
Die höhere Berufsbildung ist durch eine verbesserte schweizweite Koordination und einen erhöhten Mitteleinsatz zu stärken.
Der Entwicklung einer qualitativ hochstehenden und praxisorientierten Fachhochschullandschaft Schweiz ist hohe Priorität einzuräumen. Attraktivität und Image der Ingenieurberufe sind zu stärken.
Die Zusammenarbeit von kantonalen Universitäten ist zu verstärken. Universitätsübergreifend sind Schwerpunktbereiche zu bilden und Doppelspurigkeiten abzubauen.
Die Stellung der Schweiz im Forschungsbereich muss unbedingt gehalten und ausgebaut werden. Lehre und Forschung an den Universitäten sollen hohen Qualitätsansprüchen gerecht werden.
Der Grundsatz des lebenslangen Lernens muss Allgemeingut werden
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