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Für eine starke, leistungsorientierte Bildung und Forschung
Für die künftige Entwicklung unseres Landes ist die Bildung ein Schlüsselfaktor. Die Qualität unseres Bildungssystems und die Forschungserfolge sind entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes.

Das Bildungssystem Schweiz ist ein leistungsfähiges System mit einem zeitgemässen und vielfältigen Angebot. Die neuesten PISA-Studien zeigen erste Verbesserungen in der Grundschule. Die schweizerische Berufsbildung wird im internationalen Vergleich positiv gewürdigt. Auch das Hochschulsystem ist gemessen an internationalen Benchmarks von guter Qualität.

Die Ausgaben für Bildung und Forschung von Bund und Kanton sind in den letzten drei Jahren um jährlich durchschnittlich 6% gestiegen. Die Anstrengungen zu einer nachhaltigen Sicherung und Steigerung der Qualität im Bildungsbereich müssen weitergeführt werden. Zudem ist regelmässig zu prüfen, ob der Mitteleinsatz effizient und effektiv erfolgt.

Folgende Schwerpunkte gilt es zu setzen:

Die Qualität der Grundschule muss über eine verstärkte Leistungsorientierung weiter gesteigert werden. Zu diesem      Zweck darf die Schule nicht ständig mit zusätzlichen Erziehungsaufgaben belastet werden. Die Verantwortung der      Eltern ist zu stärken. Begabte sind zu fördern, Leistungsschwächere zu stützen.
Zum weltweit führenden System der schweizerischen Berufsbildung ist Sorge zu tragen. Anpassungen an      internationale Bildungssysteme dürfen nicht zu Lasten des Bildungsniveaus und zu einer Verschulung der      Berufsausbildung führen. Um die Jugendarbeitslosigkeit zu senken, sind die Übergänge von der Schule in die Lehre      einerseits und vom Berufsabschluss in die Arbeitswelt weiter zu optimieren.
Die Abschlussquote auf der Sekundarstufe II muss gesteigert werden. Sie ist eines der wirkungsvollsten Instrumente      gegen Jugendarbeitslosigkeit.
Die höhere Berufsbildung ist durch eine verbesserte schweizweite Koordination und einen erhöhten Mitteleinsatz zu      stärken.
Der Entwicklung einer qualitativ hochstehenden und praxisorientierten Fachhochschullandschaft Schweiz ist hohe      Priorität einzuräumen. Attraktivität und Image der Ingenieurberufe sind zu stärken.
Die Zusammenarbeit von kantonalen Universitäten ist zu verstärken. Universitätsübergreifend sind      Schwerpunktbereiche zu bilden und Doppelspurigkeiten abzubauen.
Die Stellung der Schweiz im Forschungsbereich muss unbedingt gehalten und ausgebaut werden. Lehre und      Forschung an den Universitäten sollen hohen Qualitätsansprüchen gerecht werden.
Der Grundsatz des lebenslangen Lernens muss Allgemeingut werden


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